Ergänzende Therapie

In diesem Abschnitt geht es um ergänzende Behandlungen und ausdrücklich nicht um alternative Therapien: Die hier aufgeführten Behandlungen können die operative oder medikamentöse Behandlung sehr gut ergänzen, aber auf keinen Fall ersetzen.

Weil der Leidensdruck und die psychosoziale Belastung bei Endometriose sehr hoch sein kann, sollte eine psychosomatische Therapie in Betracht gezogen werden.

Weitere ergänzende Behandlungen sind die Homöopathie und die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie). Gerade in letzter Zeit erfreut sich auch die Akupunktur großer Beliebtheit und hat sich insbesondere bei der Schmerzbehandlung einen festen Platz erobert. Die Bäderkunde und die Aromatherapie sind vielfach bereits als Ergänzungstherapien akzeptiert.

Die ayurvedische Heilkunst ist in Europa noch relativ unbekannt, scheint sich jedoch zunehmender Akzeptanz zu erfreuen. Und schließlich spielen auch Ernährungsaspekte eine wichtige Rolle.

Im Falle der Akupunktur und des Ayurveda wird auf mehrere Jahrtausende lange und für die Homöopathie zwei Jahrhunderte alte Erfahrungen geblickt. Entsprechend liegen für deren Einsatzbereiche klare Handlungskonzepte und Ausbildungsrichtlinien vor.