Ernährung

Eine unausgewogene Ernährung kann zu Übergewicht und Krankheit führen.
Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich dagegen positiv auf das Verdauungssystem, die Immunfunktion, den gesamten Stoffwechsel und die Psyche aus.

Mit der richtigen Ernährung können somit bestimmte Beschwerdebilder gar nicht erst entstehen. Gerade in der heutigen Zeit, wo bei sinkendem Kalorienbedarf ein Überangebot an kalorien-, fett- und zuckerreicher Ernährung mit einem hohen Anteil an tierischen Eiweißen besteht, muss allgemein von einer qualitativen und quantitativen Fehl- ,meist Überernährung" ausgegangen werden.

Bei der Endometriose ist eine Gewichtsabnahme bei übergewichtigen Frauen, vor allem bei Kinderwunsch, angeraten, weil im Fettgewebe Östrogen produziert wird.

Empfohlen wird viel frisches Gemüse und Obst sowie eingeschränkter Konsum von Alkohol, Zucker, weißem Brot (hellen Mehlerzeugnissen) und Koffein. Neben einer ausgewogenen vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung ist auch der Verzehr hoch ungesättigter Fettsäuren empfohlen, insbesondere die Omega-3-Fettsäuren.

Bei der oft mit der Endometriose assoziierten schmerzhaften Regelblutung (Dysmenorrhoe) sind Fischöle sowie Früchte und Eier angeraten.